Integrationstherapie als Verfahren Die Integrationstherapie ist den Erkenntnissen der modernen ganzheitlichen Therapie verpflichtet, in der der Mensch mit seinem Umfeld und in seinem lebensgeschichtlichen Zusammenhang gesehen wird. Auf dieser Grundlage wurde ein Integrationsmodell entwickelt, in dem Teile der Gestalttherapie von Perls, vom Psychodrama Morenos, von Freuds Grundlagen, vom katathymen Bilderleben, der non direktiven Gesprächstherapie nach Carl Rogers und dem typologischen Ansatz des Enneagramms, zu einem erlebnisaktivierenden, übergreifenden Verfahren verbunden wurden. Bei einer maximalen Gruppengröße von 15 Personen begeben sich die Teilnehmer und Teilnehmerinnen auf die Spur ihrer individuellen Lebensgeschichte in eine acht Tage dauernde Klausur. Hauptziel dieser Arbeit ist vor allem die Entwicklung des individuellen Potentials und die Auflösung von Blockaden, die die Entfaltung desselben behindern. Besserer Umgang mit den Mitgliedern der Herkunftsfamilie, mit Partnern und Partnerinnen, sowie Kindern und verbessertes soziales Verhalten und Engagement sind neben einer liebevolleren und konstruktiveren Beziehung zu sich selbst Folgen der Integrationstherapie. |